Dienstag, 6. September 2011

What is he thinking?

Did he never get how much I loved him, the storys I wrote for him, the signs I gave him that I want him in my life? Did he never get that he makes me happy and that he put the smile on my face everytime I saw him? Did he never get that he makes my feelings twiste like a spinner and he makes me cry and he makes me suffer and he causes the tears I can't stop even if my cheeks look dry for others? Did he never get that I can't go on and always run to him to be with him? Did he never get that I didn't ask for anything expect him? Did he never get that he was the one who helped me just with telling me it will be alright? Did he never get that I think about him each day in my life? Did he never get that I really gave my heart to him and I am not able to take it back so it fell onto the ground and broke? Did he never get that he was the only one who was able to hurt me more, break me and throw me away?

Mittwoch, 24. August 2011

Dämon

Ihre Hände zitterten unkontrolliert wie Äste im Wind während sie das Glas hielt, es immer wieder vosichtig an ihre Lippen setze um einen Schluck des schon lauwarmen Wassers zu nehmen, doch jedes einzige Mal schaffte sie es nicht und senkte ihre Hand wieder. Sie blickte hilfesuchend an die Wand wo nur die alte, weiße Farbe zurückstarrte, einige lose Fitzel der Poster die dort einst hingen und ein seltsamer grauer Fleck der fast wie eine abstrakte Sonne wirkte. "Nichts und niemand ist hier", flüsterte sie mit einer schwachen kratzigen Stimme, ihr Hals schmerzte aber sie war noch immer nicht gewillt einen Schluck Wasser zu trinken. Nicht einmal schloss sie ihre Augen. Sie zwang sich dazu sie offen zu halten auch wenn sie schon brannten und schmerzten, ihre Sicht nur noch ein Nebel aus Farben war. Langsam wie in Zeitlupe neigte sie ihren Kopf nach rechts, das zerzauste rotgefärbte Haar strich über ihre Schulter während mit jedem Zentimeter das Knacken ihrer Halswirbel zu hören war als wäre es seit Ewigkeiten das erste Mal dass sie ihren Hals bewegte. Endlich erreichte ihr Kopf den Punkt an dem er sich nicht zwingen ließ sich weiter zu bewegen also hing er in der Luft, ihr Blickfeld ändert sich.
Es sah grotesk aus wie sie in dem alten, einst weißen doch jetzt vollkommen vergilbten Sessel saß, die Polster waren aufgeschnitten und abgenutzt und dreckige Füllmasse war zu sehen. Sie selber war vollkommen nackt, ihr Körper voller Narben die sich wie dünne Faden über ihre ganze Haut schlängelten. Hin und wieder unterbrach ein blauer Fleck, Blut oder eine frische Wunde den chaotischen doch rythmischen Verlauf. Ihre Beine hatte sie eng an sich gezogen und aufgerichtet dass sie ihre Oberkörper verdeckten, die Knie eng zusammengepresst als würde sie sich davor fürchten was passiert wenn sie auseinander gehen würden. Das rote Haar ruhte auf ihren Schulter und Rücken, verfilzt und zerzaust wie ein altes Fell eines Tieres, doch am schlimmsten war ihr Gesicht zugerichtet. Die Lippen von Trockheit aufgesprungen, wund und blutend aus einigen Bisswunden die sie sich selber zugefügt hatte. Die Wangen zerkratzt, dreckig von Blut und Schmutz waren sie ein Abbild ihres Kinns und ihrer Stirn als hätte sie ihren Kopf in ein Meer aus Rosensträuchern tauchen lassen. Und vielleicht hatte sie das, sie konnte sich nicht mehr erinnern. Unter den glasigen braunen Augen waren tiefe, dunkle Ringe die davon zeugten wie lange sie schon dem Schlaf entsagte. Sie schlief nie wenn ihr Körper sie nicht dazu zwang indem er sie ohnmächtig werden ließ.  Ja, sie hasste den Schlaf mehr als alles andere. "Schlaf ist nicht gut, er wird mich wieder in meinen Träumen besuchen, mein Dämon wird wieder so liebevoll sein, er wird wieder da sein." Diesmal konnte sie das leise raue Hauchen kaum aus ihren Mund heraus pressen doch sie zwang sich dazu mit dieser fremden Stimme die jetzt ihre war, doch eigentlich konnte sie überhaupt nichts mehr an ihr erkennen. Alles war anders, jetzt war sie ein geschundenes, abgemagertes Mädchen doch war sie nicht früher einmal schön gewesen? Hatte ihr das nicht jemand gesagt? Ja, jemand hatte sie schön genannt. Er war es gewesen. Er hatte ihr immer gesagt sie sei schön egal wie sie aussah und dann hatte sie gelächelt. "Wann habe ich das letze mal gelächelt und m-" Ihre Stimme brach als sie weiter flüstern wollte und endete in einem heiseren Ächzen als hätte sie jemand dazu gezwungen ein Stück Sandpapier zu schlucken aber sie kümmerte sich nicht darum. Warum sollte sie auch? Sie sprach nur um nicht zu vergessen wie man sprach, ansonsten sprach sie mit niemanden, sah niemanden, sie war sich nicht einmal sicher ob sie überhaupt jemanden noch kannte. Nein, sie kannte niemanden mehr, es war nur noch sie und ihre Wand doch die Wand antwortete ihr nie, also gab sie das Sprechen auf.
Ihr Arm mit dem Glas Wasser in der einen Hand, lag wie tot auf der Armlehne des Sessels, bewegte sich keinen Milimeter. Auch nicht als das glatte Glas langsam aus ihrer Hand glitt und sie nicht einmal versuchte es festzuhalten. Es fiel einfach so aus ihrer Hand und erreichte den Fußboden mit einem scheppernden Geräusch doch noch immer reagierte sie nicht. Sie dachte nur das noch ein Glas zerbrochen war und wenn man neben den Sessel sah so lagen dort schon hunderte von Scherben. Verschiedenfarbig und immer anders geformt gehörten sie all nicht zusammen denn schon so viele Gläser waren dort zerbrochen das sie sich nur noch vermischten.
Das Glas war unwichtig, es bedeutet nichts für sie doch was das Zerbrechen für sie bedeutete war etwas anderes. Bald würde ihr Körper wieder aufgeben und sich ihre Augen schließen, ihre Glieder waren müde und konnten sich kaum noch bewegen, trotzdem riss sie ihre Augen noch weiter auf um sich wach zu halten. Kalte, grausamme Panik breitete sich langsam in ihr aus und ihr träges schwaches Herz began zu schlagen dass sie es noch in ihren  Kehle fühlte und abermals began sie mit schwerem Flüstern. "Schlaf ist nicht gut, der Dämon wird wieder kommen und sagen das er mich liebt...er wird kommen und mir das Herz brechen...er wird kommen und mich weiter zerstören...er wird ko-"
Die Kräfte schwanden und nach dem letzten Versuch ihre Augen offen zu halten fühlte sie wie sie es nicht mehr schaffte, die Arme fielen schwach von den Armlehnen und ihr schwacher, halbtoter Körper rutschte leicht tiefer in den Sessel. Ihr Kopf hing leblos, immer noch in der selben Position, der schmale Mund stand leicht offen während ihr Atem tief und langsam ging.
Der Dämon wartet auf sie, ihr Dämon der ihr Herz langsam verzerrte und sie in den Wahnsinn trieb, der Dämon der ihr sagte er liebt sie und der Dämon der sagte sie sei schön, der Dämon der ihren Verstand tötete und der Dämon der sie nie allein ließ auch wenn er nicht mehr an ihrer Seite wachte.